DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

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Dienstag, den 08. Februar 2011 um 10:49 Uhr

Girls‘ Day und Boys‘ Day 2011 stehen vor der Tür – am 14. April ist es soweit

Einblicke in die Berufspraxis, Orientierung für die Berufswahl, Kennenlernen technischer Berufe – der Girls' Day ist seit zehn Jahren ein erfolgreiches Modell, um Arbeitsstätten in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, IT oder Handwerk vorzustellen und Schüler für diese berufe aufzuschließen. Die Zielgruppe bilden junge Mädchen ab der fünften Klasse, die an diesem Tag in verschiedene Berufe, die klassischerweise als „Männerberufe" abgestempelt werden, reinschnuppern.
Technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen bieten am Girls' Day Veranstaltungen für Mädchen an und tragen diese im Vorfeld auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein. Für Unternehmen bildet der Girls' Day seit 2001 eine bundesweit institutionalisierte Form der frühen Nachwuchsförderung. Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.
Doch auch die Jungen sind bedacht: sie können ebenfalls ab der fünften Klasse im Rahmen des Boys' Day am 14. April Unternehmen und Einrichtungen besuchen und sich zur Berufsauswahl beraten lassen. Jungen lernen an diesem Tag Dienstleistungsberufe z. B. in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege kennen, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Viele kleine und mittlere Unternehmen nehmen es mit der geschlechtlichen Trennung beim Infoprogramm nicht so ernst und öffnen an diesem Tag ihre Tore für beide, Mädchen und Jungen.
Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Aber auch viele Kammern und Verbände unterstützen die Initiative der Berufsorientierung über gesellschaftliche Rollenbilder hinweg.


Mehr erfahren können Sie hier: www.girls-day.de oder www.boys-day.de