DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

Freitag, den 18. Juni 2010 um 11:19 Uhr

Ergebnisse des ersten Netzwerk-Workshops

Geben und Nehmen und Lernen auf dem Marktplatz der Ideen

Die 19 Geschäftsführer(innen), Projektleiter(innen) und Personalverantwortlichen der DiP-teilnehmenden Unternehmen waren am 15. Juni 2010 eingeladen, sich zu Fragen und Problemen des Schwerpunktthemas Generationenmanagement des Projekts auszutauschen: das Management von Alt & Jung, Leistungsvermögen und Wissenstransfer im Personal.
In geschlossener Atmosphäre hatten die Teilnehmer(innen) einen Nachmittag lang Zeit, sich konzentriert der Herausforderung „Alternde Belegschaft" zu stellen.

Nach einem aktiven Kennenlernen steuerte die Diplom-Gerontologin Uta Sadowski-Lehmann einen Fachbeitrag zum Instrument Altersstruktur-Analyse bei. Sie betonte, dass eine Altersstruktur-Analyse selbst keine Lösung für ein Unternehmen mit unausgewogener Altersstruktur ist. Vielmehr können durch die Veranschaulichung Probleme identifiziert werden und Handlungsbedarf wird sichtbar. Anschließend gilt es, die passenden Maßnahmen zu ergreifen: rechtzeitige Neueinstellungen, angeleiteter Wissenstransfer oder Arbeitszeitmodelle zur Ausdehnung der Lebensarbeitszeit etc.
Nach diesem Impulsreferat waren die Teilnehmer(innen) aus den DiP-Unternehmen selber gefragt, Stolpersteine, Lösungswege und Erfolgskriterien aus dem eigenen Arbeitsalltag zu beleuchten. In einer moderierten Gruppenarbeit wurden folgende Fragen gemeinsam bearbeitet und anschließend im Plenum vorgestellt.

  • Wie kann qualifiziertes Personal an das Unternehmen gebunden werden? Welche Wege und Anreize sind langfristig wirksam und umsetzbar?
  • Wie funktioniert Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen? Welche institutionellen Ansprechpartner gibt es?
  • Wie soll sozial- und unternehmensverträglich mit der Herausforderung umgegangen werden, wenn ein großer Anteil der Mitarbeitenden altersbedingt körperlich weniger leistungsfähig wird, aber weder das Rentenalter erreicht ist noch genügend alternative Einsatzorte einzurichten sind?
  • Wie ist der Austausch und Wissenstransfer zwischen unterschiedlichen Generationen im Personal zu steuern? Wie kann Teamarbeit und gute Kommunikation funktionieren? Welche Rahmenbedingungen muss der Unternehmer stellen, damit der Wissenstransfer langfristig gelingt?

Nach zweieinhalb arbeitsintensiven Stunden hatten die Teilnehmer(innen) noch die Gelegenheit, sich informell bei einem Imbiss auszutauschen und bei diesem ersten von insgesamt fünf Netzwerk-Workshops die Kontakte in der Gruppe der teilnehmenden Unternehmen zu verstärken. Im Gespräch ergaben sich interessante Synergien und für manche war die Feststellung, dass man mit den internen Problemen nicht allein ist, tröstend und motivierend zugleich.
Im Oktober folgt der zweite Netzwerk-Workshop im Rahmen von DiP. Die Teilnehmer(innen) haben bereits jetzt ihre favorisierten Themen für die weiteren Workshops festgehalten, damit eine Nutzenorientierung der Veranstaltungsreihe garantiert werden kann.

Ergebnisse zum Download:

Ergebnisprotokoll des DiP Netzwerk-Workshops zum Thema Generationenmanagement

Fotoprotokoll des DiP Netzwerk-Workshops zum Thema Generationenmanagement

Sprüche & Zitate der Teilnehmer(innen) - "Was Oma noch wusste"